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Sauerkrautkoma

Plakat_Sauerkraurkoma

Mo. 10.09.2018 bis Mi. 12.09.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Sauerkrautkoma“ ist eine deutsche Kriminalkomödie von Ed Herzog mit Sebastian Bezzel und Simon Schwarz in den Hauptrollen. Es ist der fünfte Teil der Heimatkrimi-Filmreihe um den Polizisten Franz Eberhofer, nach den Romanen von Rita Falk. Der Kinostart in Deutschland ist am 9. August 2018. Beim Kino Open-Air in Starnberg soll der Film am 5. August 2018 gezeigt werden.

Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) mag es eigentlich lieber gemütlich. Doch gerade jetzt kommt er aus dem Stress gar nicht heraus. Weil er sich in Niederkaltenkirchen so gut geschlagen hat, wird der Dorfpolizist nun in die Hauptstadt versetzt — also nach München. Da wartet schon der Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) auf ihn. Trotzdem passt die ganze Aufregung dem Franz Eberhofer natürlich gar nicht. Dumm, dass da bald die erste Leiche auftaucht. Während Oma Eberhofer fleißig Care-Pakete aus der Provinz schickt, macht sich Papa Franz (Eisi Gulp) im Opel Admiral auf nach München. Im Sündenpfuhl der Metropole wird sofort sein Auto geklaut. Als der Admiral wiederauftaucht, findet Eberhofer eine Leiche einer serbischen Frau im Kofferraum. Die Spur führt diesmal nach Grünwald. Doch weder Mord noch Großstadt sind Eberhofers größtes Problem — Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) will jetzt endlich heiraten.

Quellen: kino.de, youtube

Der Buchladen der Florence Green

Plakat_Der Buchladen

Mo. 17.09.2018 und Di. 18.09.2018

jeweils 19.30 Uhr

Isabel Coixet verfilmt den Roman „Die Buchhandlung“ über eine junge Witwe, die mit ihrem Laden die spießige Borniertheit einer englischen Kleinstadt aufmischt..

In den 1950er-Jahren ist das englische Küstenstädtchen Hardborough nicht gerade ein aufgeweckter Ort. Die Einwohner werden nur ungern aus ihrem täglichen Trott gerissen. Entsprechend skeptisch sind sie, als die junge Witwe Florence Green (Emily Mortimer) sich einen lang gehegten Traum erfüllt und einen Buchladen eröffnet. Die Liebe zur Literatur hat sie und ihren verstorbenen Mann verbunden. Nun will sie diese Liebe mit ihren Mitmenschen teilen. Der neue Buchladen ist bald das wichtigste Gesprächsthema in der Stadt. Nabokovs „Lolita“ und Ray Bradburys „Fahrenheit 451“, damals aktuelle und skandalöse Romane, konfrontieren das eingeschlafene Städtchen mit einer Kultur, die bisher fern war. Sogar der einsiedlerische und wohlhabende Mr. Brundish (Bill Nighy) bestellt regelmäßig bei Florence Green. In ihm findet sie einen Seelenverwandten. Doch die bornierte Generalsgattin Violet Gamart (Patricia Clarkson) sieht ihren Einfluss in der Stadt schwinden.

Quellen: kino.de, youtube

Tully

Plakat_Tully

Mo. 24.09.2018 und Di. 25.09.2018

jeweils 19.30 Uhr

In der Jason-Reitman-Komödie „Tully“ nach einem Drehbuch von Diablo Cody holt sich Charlize Theron als überforderte Mutter mit Mackenzie Davis ein nächtliches Kindermädchen ins Haus.

Tully (Mackenzie Davis) soll die Lösung für die vollkommen erschöpfte Marlo (Charlize Theron) sein. Marlo hat soeben ihr drittes Kind zur Welt gebracht und Tully ist ein Kindermädchen, das man für die Nacht anheuern kann, um auch als Mutter endlich mal wieder durchzuschlafen. Die Idee zu diesem nächtlichen Babysitting hat Marlos Bruder sich als Geschenk ausgedacht. Marlo selbst weiß anfangs nicht so recht, was sie von dem seltsamen Arrangement halten soll. Doch nachdem die Mutter ihre neue, ungewöhnliche Nanny kennenlernt, wird aus dem Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis langsam mehr: nämlich eine echte Freundschaft.

Tully ist nach Juno (2007) und Young Adult (2011) die dritte Zusammenarbeit zwischen Regisseur Jason Reitman (Up in the Air) und Drehbuchautorin Diablo Cody (Jennifer's Body), die für ihr erstes Skript zu Juno mit einem Oscar ausgezeichnet worden war. Bereits in Young Adult hatte außerdem Charlize Theron (Monster) die Hauptrolle in einem Film der beiden übernommen und so war sie für Tully nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Produzentin mit an Bord. Für Jason Reitman war Tully sein erster Film, den er ohne die Beteiligung des Schauspielers J.K. Simmons drehte. Charlize Theron nahm eigenen Angaben zufolge für ihre Rolle innerhalb von dreieinhalb Monaten fast 25 Kilogramm an Körpergewicht zu, indem sie ständig aß. Gedreht wurde die Tragikomödie im kanadischen Vancouver, British Columbia. Ursprünglich hatte Tully früher (nämlich im März) in die US-Kinos kommen sollten, wurde dann jedoch wegen der zu starken Konkurrenz durch Avengers 3: Infinity War nach hinten (auf Mai) verschoben.

Quellen: moviepilot.de, youtube

3 Tage in Quiberon

Plakat_3 Tage in Quiberon

Mo. 01.10.2018 und Di. 02.10.2018

jeweils 19.30 Uhr

„3 Tage in Quiberon“ ist ein in Schwarz-Weiß[2] gedrehter Spielfilm von Emily Atef aus dem Jahr 2018. Der Film ist inspiriert von wahren Begebenheiten im Leben der Schauspielerin Romy Schneider (dargestellt von Marie Bäumer). Im Jahr 1981 verbringt Schneider in dem kleinen französischen Kurort Quiberon in der Bretagne drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr), um sich zu erholen. Gleichzeitig arrangiert sie trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse ein Interview mit Michael Jürgs (Robert Gwisdek), Reporter der Zeitschrift Stern, und dem Fotografen Robert Lebeck (Charly Hübner). Das Interview und die dazugehörigen Fotoaufnahmen erstrecken sich über drei Tage und entwickeln sich zu einem Porträt Romy Schneiders im Spannungsverhältnis zwischen privater und öffentlicher Person.

Quiberon (Bretagne), im Jahr 1981: Die Schauspielerin Romy Schneider befindet sich zur Entgiftung in einem Kurhotel am Meer. Sie lässt ihre Jugendfreundin Hilde Fritsch nachkommen, die in Wien als Restauratorin arbeitet. Schneider vertraut ihr an, die „Diät“ für ihren 14-jährigen Sohn David zu machen, der lieber bei den Stiefeltern leben möchte. Sie leidet deshalb unter großen Verlustängsten. Die Freundinnen nehmen gemeinsam ein Bad in Schneiders Hotelzimmer. Als David anruft, lässt Schneider das Telefongespräch von Fritsch entgegennehmen. Auch soll sie Schneider bei einem Pressetermin unterstützen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse hat sie einem Interview mit Michael Jürgs, Reporter der Zeitschrift Stern, und dem Fotografen Robert „Bob“ Lebeck zugestimmt. Schneider hat ein enges, freundschaftliches Verhältnis zu Lebeck, den sie zärtlich „Lebo“/„le beau“ (dt. „den Schönen“) nennt, während der Fotograf sie liebevoll als „la belle“ („die Schöne“) tituliert. Jürgs kennt sie dagegen noch nicht.

Das Interview, das in Schneiders Hotelzimmer beginnt, soll den Unterschied zwischen der Schauspielerin und der Privatperson aufzeigen. Es wird insgesamt drei Tage Zeit in Anspruch nehmen. Der manipulative Jürgs fragt in Fritschs Beisein u. a. nach Schneiders Verhältnis zur Mutter, ihrer Übersiedlung nach Frankreich und dem Selbstmord Harry Meyens, Lebeck schießt währenddessen die Bilder. Bei der Frage nach ihrem ersten Ehemann muss Schneider das Interview abbrechen. Am Abend trinken die vier gemeinsam in einem Restaurant am Hafen, das eigentlich wegen einer Hochzeitsgesellschaft geschlossen ist, entgegen dem Rat von Schneiders Kurarzt Champagner, Lebeck macht erneut Bilder. Schneider gibt Pläne über einen neuen Film, Die Spaziergängerin von Sans-Souci, bekannt. Sie amüsiert sich mit einem poetisch veranlagten Teilnehmer (Denis Lavant) der Hochzeitsgesellschaft, der sich zwischenzeitlich zu ihnen gesetzt hat. Jürgs weist Schneider darauf hin, dass sie durch das Interview doch die Chance hätte in der öffentlichen Wahrnehmung manche „Dinge zurechtzurücken“. Auf Fritschs Drängen, die den beiden Journalisten nicht vertraut, verlässt die stark alkoholisierte Schneider mit ihr das Restaurant. Sie möchte nicht allein auf ihr Hotelzimmer gehen und bittet Fritsch mitzukommen. Sie versucht David anzurufen, wird aber von Fritsch zurückgehalten. Schneider hat ihren Entzug nicht einmal vier Tage ausgehalten. Fritsch nimmt ihr das Versprechen ab, künftig weder Schlaftabletten noch Alkohol zu sich zu nehmen.

Schneider lässt sich am nächsten Tag auf einen Spaziergang mit Lebeck ein. Das Interview wird von Jürgs fortgeführt, der Weißwein bestellt und sie u. a. zu ihrem verlorenen Vermögen und abwesenden Vater befragt. Schneider gesteht, pleite zu sein und nie gelernt zu haben, mit Geld umzugehen. Sie hofft, nach ihrem nächsten Film eine Pause einlegen zu können. Fritsch versucht, ihre Freundin zu beschützen, da sie sowohl Jürgs als auch Lebeck als manipulierend empfindet. Die beiden Journalisten streiten sich später. Jürgs wirft Lebeck vor, in Schneider verliebt zu sein. Fritsch plant abzureisen. Als sie in einem 3-Sterne-Restaurant allein zu Abend essen möchte, setzt sich Jürgs gegen ihren Willen an ihren Tisch. Er konfrontiert sie damit, ihr mittelmäßiges Aussehen und ihre Kinderlosigkeit alleinig durch die Rolle als Romy Schneiders enge Freundin kompensieren zu wollen. Fritsch wirft dem Journalisten, der früher über politische Themen schreiben wollte, im Gegenzug vor, durch seine Reportagen über Stars und Prominente lediglich die Auflagenzahlen des Stern in die Höhe treiben zu wollen. Als sich Fritsch telefonisch nach Schneiders Befinden erkundigen möchte, geht diese nicht ans Telefon. Fritsch, Jürgs und Lebeck finden Schneider benommen im Bett vor, wo sie eine Schlaftablette eingenommen hat. Lebeck bleibt daraufhin bei Schneider zurück. Daraus entwickelt sich eine private Fotosession. Lebeck versucht, Schneiders schlechtes Gewissen zu beruhigen, zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbracht zu haben. Er legt sich zu ihr ins Bett, sie tauschen Zärtlichkeiten aus und beide schlafen, nachdem Schneider ihn darum gebeten hat sie fest zu umarmen, in dieser Haltung ein.

Am nächsten Morgen wacht Lebeck allein im Hotelzimmer auf, Schneider ist verschwunden. Fritsch, Lebeck und Jürgs finden sie auf einem Felsen sitzend am Strand vor, wo sie melancholisch auf das Meer blickt. Schneider schlägt spontan eine Fotosession auf den Felsen vor und entschuldigt sich bei Fritsch. Diese nimmt die Entschuldigung an. Bei den Aufnahmen stürzt Schneider aber und bricht sich den Knöchel. Es kommt zu Schwierigkeiten mit ihrem Produzenten wegen der bevorstehenden Dreharbeiten. Jürgs bekommt wegen Schneiders freizügigem Interview ein schlechtes Gewissen. Schneider vertraut ihm jedoch und reist ab. Auch Jürgs und Lebeck reisen gemeinsam ab, während Fritsch noch in Quiberon bleibt. Eine Woche später besucht Lebeck Schneider und ihre Tochter Sarah in ihrem Zuhause in Paris. Die entspannte Schneider gibt Lebeck indirekt zu verstehen, absichtlich bei den Fotoaufnahmen am Strand gestürzt zu sein, um Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Sie liest Jürgs’ Interview gegen, das ihr Lebeck mitgebracht hat, und schreibt den Satz „Ich werde weiterleben, und richtig gut!“ auf die letzte Seite. Lebeck sagt ihr, dass sie die Schönste sei und es immer bleiben werde.

Quellen: Wikipedia, youtube

Wackersdorf

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Do 04.10.2018 bis Di. 10.10.2018

täglich 19.30 Uhr

„Wackersdorf“ ein Film von Oliver Haffner mit Johannes Zeiler, Peter Jordan.

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

WACKERSDORF ist ein packendes Polit-Drama über die Hintergründe, die zu dem legendären Protest gegen den Bau der WAA in der Oberpfalz führten. Johannes Zeiler (FAUST) spielt den Lokalpolitiker Hans Schuierer, der seine Karriere und seine Zukunft aufs Spiel setzte, weil er kompromisslos für Recht und Gerechtigkeit kämpfte. An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis auf dem Filmfest München!

Quellen: alamodefilm.de, youtube

Candelaria-ein kubanischer Sommer

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Mo. 15.10.2018 und Di. 16.10.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Candelaria - Ein kubanischer Sommer“: Kubanische Dramödie um ein altes Ehepaar, das die Liebe füreinander verloren hat, und erst durch die Linse einer Videokamera wieder zueinander findet.

Havanna, 1994: Während in Kuba die sogenannte „Sonderperiode“, eine bittere Wirtschaftskrise, herrscht, hat das alte Ehepaar Candelaria (Veronica Lynn) und Victor Hugo (Alden Knight) keine Zeit, die Liebe zu pflegen. Sie kämpfen ums tägliche Überleben. Er arbeitet in einer Zigarrenfabrik und als Lektor, sie in einer Wäscherei, beide sind längst in ihren 60ern. Für Zärtlichkeiten ist kein Platz, zumal sie sich die Wohnung mit einigen gestohlenen Hühnern teilen, die sie verkaufen. Doch ein Zufallsfund ändert alles.

In der Wäscherei stößt Candelaria zwischen den Laken auf eine Videokamera. Unschlüssig, wie sie mit dem wertvollen Gerät umgehen soll, bringt sie es zu Victor Hugo, der sogleich einen Blick durch die Linse wirft. Plötzlich sieht er Candelaria mit neuen Augen. Sie wiederum findet es aufregend, durch die Kamera mit ihrem Mann zu flirten. Auf einmal kommt neuer Schwung in die eingeschlafene Ehe. Doch eines Tages wird die Kamera gestohlen und das Ehepaar erhält ein unmoralisches Angebot.

Quellen: kino.de, youtube

303

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Mo. 22.10.2018 und Di. 23.10.2018

jeweils 19.30 Uhr

„303“ ist ein Film von Hans Weingartner mit Anton Spieker, Mala Emde.

Jan (Anton Spieker) ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule (Mala Emde) hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem "303“ Oldtimer-Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Die beiden durchqueren Frankreich und erreichen Spanien, ihre fesselnden Gespräche werden immer persönlicher. Und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben ... Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen, gelingt Regisseur Hans Weingartner (DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI) mit 303 ein sehnsüchtiges Roadmovie mit magischer Anziehungskraft. Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen werden getragen von einem atmosphärischen Indie-Soundtrack.

Quellen: alamodefilm.de, youtube

Foxtrot

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Mo. 29.010.2018 und Di. 30.10.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Foxtrot“ ist ein Antikriegsfilm und Drama aus dem Jahr 2017 des israelischen Regisseurs Samuel Maoz. Der Film ist eine israelisch-deutsch-französische Koproduktion.

Aurore (Agnès Jaoui), die bald Großmutter werden wird, lebt von ihrem Mann getrennt, war bislang jedoch immer ganz glücklich mit ihrem Leben und ihren beiden erwachsenen Töchtern Sarah (Sarah Suco) und Lucie (Lou Roy-Lecollinet). Doch nun hat sie ihren Job verloren, leidet an den Wechseljahren und alles in allem könnte es besser in ihrem Leben laufen. Zunehmend sieht sie sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Doch da trifft sie zufällig ihre große Jugendliebe Christophe (Thibault de Montalembert) wieder und beschließt, sich nicht länger vom Schicksal herumschubsen zu lassen, sondern ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist Zeit für einen Neustart! Dabei helfen Aurores Freundin Mano (Pascale Arbillot) und ihre beiden Töchter sehr...

Quellen: Wikipedia.de, youtube

Tanz ins Leben

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Mo. 05.11.2018 und Di. 06.11.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Tanz ins Leben“: In der britischen Komödie erlebt Imelda Staunton als pedantische Oberschichtsdame ihren zweiten Frühling. Doch zuerst muss sie lernen, einfach loszulassen.

Sandra Abbot (Imelda Staunton) führt ein scheinbar perfektes Leben: Ihr Mann Mike (John Sessions) wurde für seine Dienste als Polizeibeamter mit einem Adelstitel ausgezeichnet, das Paar ist seit 35 Jahren zusammen und auf dem Höhepunkt seiner Karriere verabschiedet sich Mike nun in den wohlverdienten Ruhestand. Doch auf der Abschiedsparty macht Sandra eine Entdeckung, die alles verändert: Mike hat sie jahrelang mit ihrer besten Freundin (Josie Lawrence) betrogen.

Sandra ist erschüttert. Kurzentschlossen lässt sie alles zurück und kommt bei ihrer älteren Schwester Bif (Celia Imrie) unter. Eigentlich können sich die beiden überhaupt nicht leiden: Sandra der Snob, der immer auf den guten Schein achtet, Bif der wilde Freigeist, dem es vor allem um ein genussvolles Leben geht. Wenn Sandra bei Bif unterkommen will, muss sie sich wohl oder übel anpassen. Beim Tanzkurs gelingt es ihr erstmals, einfach abzuschalten. Dort lernt sie auch Charlie (Timothy Spall) kennen, der Sandra einen neuen Weg weist.

Quellen: Wikipedia, youtube

Die brillante Mademoiselle Neïla

Plakat_Die brillante Mademoiselle Neïla

Mo. 12.11.2018 und Di. 13.11.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Die brillante Mademoiselle Neïla“: Französische Culture-Clash-Komödie um eine arabischstämmige Studentin aus dem Banlieue, die Rhetorik-Unterricht bei einem rassistischen Professor nehmen muss.

Als die talentierte Jura-Studentin Neïla Salah (Camélia Jordana) zu spät in die Vorlesung des berühmt-berüchtigten Professor Pierre Mazard (Daniel Auteuil) kommt, wird sie von Mazard vor dem gesamten Hörsaal heruntergemacht. Der für seine Provokationen bekannte Professor bedient sich dabei auch rassistischer Klischees. Was er nicht ahnt: Seine Studenten filmen die Tirade und stellen sie ins Internet, wo sie sofort einen Skandal auslöst. Die Universitätsleitung ist alarmiert. Sein Wutausbruch könnte Mazard den Job kosten. Als Zeichen des guten Willens soll er Neïla Privatstunden in Rhetorik geben. Doch die smarte Studentin aus dem Banlieue und der desillusionierte Professor aus der Oberschicht passen nur schlecht zueinander. Erst langsam kommt es zum Dialog und der Erkenntnis, dass beide voneinander lernen können. Neïla, die sich in einen Jungen (Yasin Houicha) aus ihrer Nachbarschaft verliebt, sucht nach einem Ausweg aus dem Banlieue. Und Mazard erkennt das Talent seiner Schülerin.

Quellen: kino.de, youtube

Mackie Messer

Plakat_Mackie Messer

Mo. 19.11.2018 und Di. 20.11.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ ist ein deutsch-belgischer Spielfilm von Joachim A. Lang aus dem Jahr 2018 mit Lars Eidinger als Bertolt Brecht, Tobias Moretti als Macheath/Mackie Messer, Hannah Herzsprung als Polly/Carola Neher und Robert Stadlober als Kurt Weill. Die Premiere erfolgte am 28. Juni 2018 im Rahmen des Filmfests München, wo die Produktion als Eröffnungsfilm gezeigt wurde. Der Film soll am 13. September 2018 in die deutschen Kinos kommen.

Aufgrund des großen Erfolges der im August 1928 in Berlin uraufgeführten Dreigroschenoper von Bert Brecht und der Moritat von Mackie Messer von Kurt Weill soll der Stoff verfilmt werden. Während Brecht versucht seine große künstlerische Vision umzusetzen, sind die Filmproduzenten in erster Linie am finanziellen Erfolg der Produktion interessiert. Allerdings weigert sich Brecht, sich deren Vorgaben, Regeln und ökonomischen Zwängen zu beugen. Er möchte eine kompromisslose und radikale Version schaffen. In der Folge verklagt er die Produktionsfirma im Dreigroschenprozess und kämpft um seine künstlerische Freiheit.

Quellen: wikipedia.de, youtube

In den Gängen

Plakat_In den Gängen

Mo. 26.11.2018 und Di. 27.11.2018

jeweils 19.30 Uhr

In den Gängen ist ein deutscher Spielfilm von Thomas Stuber aus dem Jahr 2018. Das Melodram basiert auf einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer und zeigt die Lebenswelt eines einfachen Angestellten (dargestellt von Franz Rogowski) in der ostdeutschen Provinz. Der Film wurde am 23. Februar 2018 im Rahmen der 68. Berlinale uraufgeführt und kam am 24. Mai 2018 in die deutschen Kinos.

Der Film ist lose in drei Kapitel unterteilt, die nach den drei Hauptfiguren benannt sind.

Christian

Irgendwo in Ostdeutschland, in der Gegenwart. Christian beginnt seine Probezeit in einem abgelegenen Großmarkt. Der ältere Bruno aus der Getränkeabteilung, ein ehemaliger Fernfahrer mit DDR-Biografie, nimmt den schweigsamen jungen Mann unter seine Fittiche. Er bringt ihm allerlei Tricks und Kniffe bei und wird zum väterlichen Freund. Bei der Arbeit verguckt sich Christian in die etwas ältere Marion, die in der Süßwarenabteilung im Gang nebenan arbeitet. Er findet ein Haarband von ihr, das er mit nach Hause nimmt, in eine karg eingerichtete Plattenbauwohnung, in der er allein lebt.

Marion

Marion beginnt mit dem schüchternen Christian am Kaffeeautomaten zu flirten, nennt ihn „Frischling“ und bewundert seine unter der Arbeitskleidung verborgenen Armtattoos. Von Bruno wird Christian unterdessen ins Gabelstaplerfahren eingeführt. Er besucht einen berufsbegleitenden Kurs und macht schließlich, von den Kollegen unterstützt, den Staplerschein. Christians Zuneigung zu Marion bleibt von Bruno nicht unbemerkt. Christian überrascht Marion zu ihrem Geburtstag mit einem Yes-Torty samt Kerze. Von einer Kollegin erfährt er aber, dass Marion verheiratet ist, wenn auch angeblich nicht sehr glücklich. Aufgrund der unterschiedlichen Schichtdienste sieht Christian Marion erst auf der Firmen-Weihnachtsfeier wieder. Er erzählt ihr, dass er früher auf dem Bau gearbeitet habe, aber nach einem Streit mit seinem Chef entlassen wurde. Beide tauschen sanfte Zärtlichkeiten aus. In der Folgezeit meidet Marion plötzlich Christian. Als er sie eines Tages darauf anspricht, fängt sie fast an zu weinen und verneint, dass er der Grund sei. Als Marion plötzlich für längere Zeit krankgeschrieben ist, fällt Christian in ein tiefes Loch und betrinkt sich mit früheren Freunden. Er kommt daraufhin zu spät zur Arbeit und erhält eine Verwarnung. Bruno erzählt Christian, dass Marions Ehemann ein „Arschloch“ sei, und dass er nicht bei ihr nachhaken solle, wenn er sie gern habe. Christian will Marion daraufhin mit einem Blumenstrauß besuchen. Er findet das Einfamilienhaus in einer Neubausiedlung scheinbar verlassen vor und verschafft sich Zutritt durch die angelehnte Terrassentür. Er beobachtet Marion heimlich, wie sie ein Bad nimmt, flüchtet aber, als sie ihn bemerkt. Später betrinkt er sich in einer Bar.

Bruno

Bruno nimmt Christian eines Tages nach Feierabend mit zu sich nach Hause. Er bewohnt in der Nähe einen Hof, angeblich zusammen mit seiner Frau. Bruno konfrontiert Christian mit seinem Verdacht, dass dieser im Gefängnis gesessen habe. Christian bejaht das und erklärt ihm, dass er als Jugendlicher mit Freunden Einbrüche begangen habe. Weil er zu dem Zeitpunkt noch unter das Jugendstrafrecht fiel, wurde der Eintrag im Führungszeugnis mittlerweile gelöscht, weshalb er überhaupt die Stelle im Großmarkt antreten konnte. Bruno lobt Christian als „guten Mann“ und erzählt ihm, dass er seine frühere Arbeit als Fernfahrer - „die Straße“ - sehr vermisse. Als Marion wieder zur Arbeit erscheint, bedankt sie sich bei Christian für die im Haus versehentlich zurückgelassenen Blumen. Beide tauschen wieder Zärtlichkeiten im Tiefkühlraum aus, nachdem Christian ihr vom Eskimogruß erzählt, der darin besteht, dass sich beim Gruß die Nasen berühren. Als die Belegschaft erfährt, dass der tatsächlich alleinlebende Bruno Suizid begangen hat, streift Christian noch einmal durch den nun verlassenen und ziemlich verwahrlosten Hof und das Haus. Später besucht er mit den übrigen Kollegen die Urnenbeisetzung. Christian absolviert erfolgreich die Probezeit und nimmt Brunos Platz in der Getränkeabteilung ein. Marion zeigt Christian eines Tages einen Trick, den sie einst von Bruno gelernt hat: Wenn man die leere Gabel des Gabelstaplers ganz nach oben fährt und langsam wieder hinablässt, wird durch die Hydraulik des Staplers ein an Meeresrauschen erinnerndes Geräusch erzeugt.

Quellen: wikipedia.de, youtube

Liebe bringt alles ins Rollen

Plakat_Die Liebe bringt alles ins Rollen

Mo. 03.12.2018 und Di. 04.12.2018

jeweils 19.30 Uhr

„Liebe bringt alles ins Rollen“ ist eine Komödie von und mit Franck Dubosc als eitler Geschäftsmann, der sich als Rollstuhlfahrer ausgibt, um eine Frau zu erobern, die ebenfalls im Rollstuhl sitzt.

Der französische Geschäftsmann Jocelyn (Franck Dubosc) ist wohlhabend, erfolgreich und manchmal ein ziemliches Arschloch. Vor allem gegenüber Frauen, die er bloß als Sexobjekt betrachtet. Als er die schöne Julie (Caroline Anglade) kennenlernt, sitzt er zufällig gerade in einem Rollstuhl und stellt fest: Die Mitleidsschiene funktioniert bei ihm ziemlich gut. Fortan wird der Rollstuhl zu seinem besten Argument. Doch die Situation verkompliziert sich, als Jocelyn die Schwester von Julie kennenlernt. Florence (Alexandra Lamy) ist nicht nur hübsch und intelligent, sondern auch selbstbestimmt und schlagkräftig. Dass auch sie in einem Rollstuhl sitzt, zwingt Jocelyn dazu, erstmals ernsthaft zu erkennen, was es bedeutet mit einer Behinderung zu leben. Einfach Aufstehen und Weglaufen geht jetzt nicht mehr. Denn Jocelyn hat sich wider Erwarten verliebt.

Quellen: kino.de, youtube

Maria by Callas

Plakat_Maria by Callas

Mo. 10.12.2018 und Di. 11.12.2018

jeweils 19.30 Uhr

In seiner Dokumentation über Maria Callas montiert Tom Volf bisher unveröffentlichtes Material, um die Geschichte der Opernsängerin aus ihrer Perspektive zu erzählen.

Maria Callas gilt auch heute noch, mehr als 40 Jahre nach ihrem tragischen Tod im September 1977 in Paris, als größte Opern-Sängerin des 20. Jahrhunderts. Bekannt geworden ist die Ausnahmekünstlerin durch ihre Interpretation von Werken wie die Medea von Luigi Cherubinis und ihren triumphanten Auftritt als Aida in Mexiko-Stadt. Doch wie hätte die Opern-Diva selbst auf ihr Leben zurückgeblickt? Diese Frage beantwortet Tom Volf in einer Collage aus bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und zeitgenössischen Dokumenten.

Die Dokumentation „Maria by Callas“ versucht, die Perspektive der unvergessenen Opern-Diva einzunehmen. Dafür greift Regisseur Tom Volf auf private Super-8-Aufnahmen der Sängerin, auf Konzertmittschnitte, Briefe, Fernsehinterviews und persönliche Notizen zurück, die zusammen eine einzigartige Hommage an die Maria Callas ergeben

Quellen: kino.de, youtube